Quantenheilung

Jedes Jahr die gleiche Frage: was wünsche bzw. schenke ich mir zu Weihnachten? Das muss ich wohl gedacht haben, als ich mir am rechten Fuß eine Blase gelaufen hatte - just genau an der Stelle, wo es links anfing, Probleme zu machen.

Ich war gerade bei der Fußpflege, als die Podologin mir das mitteilte. Da schau her. "Da bin ich bin schon ein richtiger Experte für Quantenheilung geworden, aber alles ohne großen Hokuspokus oder Esoterik, sondern alleine durch logisches Denken", dachte ich, als ich das hörte. Ich war darüber natürlich alles andere erbaut, doch ich hatte ja den Vorfußentlastungsschuh noch gerade rechtzeitig, als das alte der linke Fuß quasi abgeheilt ist, standen jetzt just in time zu Verfügung. Und siehe da: Dieser Schuh war auch bei der Blase recht hilfreich. Ich trug ihn einfach einige Wochen. Es gibt ihn übrigens schon für 32,80 €.

Das war Anfang November und der linke Fuß war gerade ausgeheilt, so dass ich ihn quasi just in time zur Verfügung hatte. Erst eine Woche später fing ich an, ihn zu tragen, und es dauerte noch drei weitere Tage, bis ich mich wieder in der Gefäßchirurgie vorstellte. Es passte einfach terminlich nicht früher. Jetzt, Mitte Dezember, ist die Blase so gut wie verschwunden. Und das für vieeel weniger als 15.000 €. Wenn die Ärzte nur damals genauso ge- und vor allem nachgedacht hätten, wäre der Krankenkasse viel Geld und mir einiges an Ungemach erspart geblieben gewesen.

Das einzig sichtbare und dauerhaft bleibende Zeichen ist eine 15 Zentimeter lange Narbe am linken Oberschenkel.  Macht nix, denn ich werde nicht in Selbstmitleid zerfließen, sondern kraftvoll gegen die Zukunft blicken. Zu diesem Zweck habe ich mit eine musikalischen und filmischen Eigentherapie bekonnen. Klicken Sie auf den Link, und Sie, wie so etwas gehen kann.die auch noch besichtigt und bemalt werden kann. Oder vielleicht lässe ich sie ja noch tätowieren. Wer weiß?

Zudem plane ich, meinen Fuß öffentlich auszustellen und ihn vielen Menschen zu zeigen, um zu zeigen/dokumentieren, was für eine gute "Quantenheilung" ich habe bzw. quasi an mir selbst vollzogen habe.


"Nicht Ärzte und Apotheker, sondern die Lebenskraft heilt die Krankheiten, für welche jene Herren dann das Geld einstreichen und quittieren.
(Arthur Schopenhauer)

Denn ich finde, diese Schönheit muss man einfach sehen, und habe ihm daher diese bekannte Ode an meinen Fuß gewidmet. Vielleicht findet sich ja auch ein Regisseur, der sich vorstellen kann, einen Film draus machen? Ein Vorbild gibt es ja schon!

Dazu werde ich mit Künstlern zusammenarbeiten, und ihn der Öffentlichkeit zu zeigen. Kunstinteressierte können ihn abzeichnen bzw. Variationen daraus machen. In der Zwischenzeit, werde ich bei einem Gläschen Wein oder Tässchen Bier die Teilnehmerinnen vorlesen, gerade in Behinderten steckt ein erhebliches künstlerisches Potenzial. Ziel soll sein, dabei zunächst einmal die Prozess- und Anwaltskosten zu finanzieren, um das Prosper-Hospital auf Schadenersatz zu verklagen. Zugleich möchte ich auch anderen Betroffenen von Ärztemurks Mut machen, sich zu wehren und den Herren Doktores kräftig in den Allerwertesten zu treten, denn für das Geld, was einem in diesem Fall geboten wurde, hätte man ganz schön in Urlaub fahren und Aloha machen können. 

In diesem Sinne: Never surrender! Und auf keinen Fall schmollen und sich einigeln!

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Therapievorschläge, Verhaltenstipps, z.B.:

Und seien Sie vorsichtig gegenüber Therapeuten, die versuchen, Ihnen etwas einzureden, und Ihnen so das Elend schmackhaft zu machen. Oftmals tun sie es, weil sie gut von den Krankenkassentöpfen leben, und mit denen sie es sich nicht verderben wollen. Das ist neumodisches Psychogeschwafel und braucht kein Mensch. Zu dieser "Resilienz" genannten Mode meint Thomas Gebauer, Geschäftsführer von medico international: "Selbstverständlich ist es notwendig, Menschen dabei zur Seite zu stehen, sich vor Katastrophen und Krisen besser schützen zu können. Absurd aber wird es, wenn das Bemühen um „Disaster Preparedness“ zur Rechtfertigung dafür herhalten muss, nichts mehr gegen die Ursachen von Krisen - z.B. gegen den Klimawandel oder die wachsende soziale Ungleichheit - tun zu müssen."

Ich war auch mal kurz bei so einem Menschen und habe ihn gefeuert. Er hat sich noch nicht einmal diese Seite angesehen und mir zugehört, sondern dachte wohl eher an den schnellen Euro, den er an mir verdienen konnte, aber da hat er sich geirrt. Also: Besser renitent als resilient!

In diesem Sinne: Wir hören und wir stören uns! Hoffentlich.